
Fokus Infrastruktur
Lösungen für eine leistungsfähige, resiliente und nachhaltige urbane Infrastruktur in Berlin.

Infrastruktur gemeinsam weiterdenken
Leistungsfähige Infrastrukturen sind die Grundlage für eine funktionierende, resiliente und klimaneutrale Stadt. Im Handlungsfeld Infrastruktur entwickelt das InfraLab Berlin gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen und Partnern innovative Lösungen für die Herausforderungen der urbanen Transformation.
Im Mittelpunkt stehen die intelligente Vernetzung von Infrastrukturen, die Umsetzung der Wärmewende, die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen. Die Projekte zeigen, wie sektorübergreifende Zusammenarbeit, digitale Werkzeuge und gemeinsames Handeln dazu beitragen können, Berlin zukunftsfähig zu gestalten.
Transformation im Fluss
Wie Berlin Baustellen intelligent vernetzt
Worum geht es?
Multifunktionaler Raum zur Baustellenplanung und Verkehrssimulation
Kurz erklärt:
Berlin baut – und koordiniert künftig smarter: Im InfraLab-Projekt entwickeln die Berliner Infrastrukturbetreiber gemeinsam ein neues Modell für digitale Baustellenkoordination und integrierte Verkehrssimulation. Ziel ist es, Bauvorhaben, Verkehrsströme und urbane Mobilität erstmals ganzheitlich zusammenzudenken.
Das entwickelte Berliner Koordinationsmodell ermöglicht eine deutlich bessere Abstimmung von Baumaßnahmen zwischen Infrastrukturakteuren. Im angeschlossenen Simulationsprojekt werden die Auswirkungen von Baustellen direkt auf Verkehrsflüsse analysiert – in Echtzeit und datenbasiert. So lassen sich Staus reduzieren, Umleitungen optimieren und Auswirkungen auf ÖPNV, Einsatzfahrzeuge und den Wirtschaftsverkehr frühzeitig bewerten.
Das Projekt zeigt, wie digitale Vernetzung und gemeinsame Datenräume die urbane Transformation beschleunigen können. Das InfraLab präsentiert auf der SCCON, wie integrierte Infrastrukturplanung zur Grundlage einer resilienten, effizienten und vernetzten Stadt wird – ganz im Sinne des Mottos: „Transformation vernetzt gestalten“.
Projektpartner:






Wärmewende gemeinsam gestalten
Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung
Worum geht es?
Maßnahmen und Gelingensbedingungen für die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung in Berlin
Kurz erklärt:
Mit der kommunalen Wärmeplanung ist die strategische Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung Berlins geschaffen. Im InfraLab-Projekt haben Infrastrukturunternehmen, Verwaltung und weitere Akteure gemeinsam zentrale Maßnahmen und Erfolgsfaktoren für die praktische Umsetzung entwickelt.
Im Fokus stand die Nutzung erneuerbarer Wärmequellen, der Ausbau und die Transformation der Netzinfrastruktur sowie die Abstimmung zwischen den beteiligten Akteuren. Dabei wurden auch zentrale Zielkonflikte identifiziert und Lösungsansätze für deren Bewältigung erarbeitet.
Das Projekt zeigt, dass die Wärmewende nur durch sektorübergreifende Zusammenarbeit, verlässliche Rahmenbedingungen und eine koordinierte Infrastrukturplanung gelingen kann. Das InfraLab macht sichtbar, wie aus strategischer Planung konkrete Umsetzungsschritte für eine klimaneutrale und resiliente Stadt entstehen.


Abwasserwärme nutzen
Verborgene Energiepotenziale für die Wärmewende erschließen
Worum geht es?
Abwasser als nachhaltige Wärmequelle für Wärmepumpen und Wärmenetze
Kurz erklärt:
Abwasser enthält große Mengen nutzbarer Wärmeenergie, die bislang vielfach ungenutzt bleibt. Der von den Berliner Wasserbetrieben entwickelte Abwasserwärmeatlas macht erstmals sichtbar, wo diese Potenziale im Berliner Stadtgebiet verfügbar sind und für die Wärmewende genutzt werden können.
Im InfraLab arbeiten die Infrastrukturunternehmen gemeinsam daran, diese Wärmequellen systematisch zu erschließen und in die städtische Energieversorgung zu integrieren. Im Fokus stehen Anwendungen in Quartieren, Unternehmensstandorten und Wärmenetzen sowie die Weiterentwicklung des Abwasserwärmeatlas als Grundlage für zukünftige Projekte.
Das Projekt zeigt, wie vorhandene Infrastrukturen intelligent genutzt werden können, um erneuerbare Wärmequellen zu erschließen und die Transformation zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung voranzutreiben.

